Sonntags Spatziergang




Hey meine Lieben! War es bei euch heute auch so unglaublich sonnig?  Mein Mann und ich waren heute das erste mal mit unserer Mopsdame Jule draußen im Park mit anderen Menschen und Hunden. Da sie noch ziemlich jung ist, hat sie aber größtenteils bei mir in der Tasche geschlafen. Später waren wir noch im Café und ich habe ein Spaghetti Eis gegessen und einen Kamillen Tee getrunken. Ich liebe diese gemütlichen Sonntage einfach und freue mich dass unser Hund uns motiviert, mehr in der Natur zu sein. Der Alltag mit einem Welpen kann ganz schön ereignisreich sein, sie lernt ja erst alles neu und für mich als absolute Erst-Hundebesitzerin und Neuling in dem Bereich ist es für mich wahrscheinlich spannender als für sie! Schon jetzt kann ich mir ein Leben ohne meinen Mops nicht mehr vorstellen und möchte es auch garnicht. Morgen versuche ich euch mal einen Haul abzufotografieren, denn ich habe mir ein paar neue Teile gekauft, die ich euch unbedingt zeigen möchte und ich hoffe, ihr schaut vorbei :) Fühlt euch gedrückt, eure Selin

Was tun bei Mobbing und Lästerein

Hey meine Lieben! Heute kommt mal ein Artikel über ein Thema, mit dem wir fast alle wahrscheinlich mal konfrontiert wurden: Mobbing. Dieser kann ganz unterschiedlich ausfallen und ich habe schon die meisten seiner Gesichter gesehen. Mir wurde von meinen alten Nachbarn unterstellt, ich wäre eine Prostituierte (wegen den kurzen Kleidern, die ich immer zum feiern trug), ich würde am Arbeitsplatz klauen und von ''Freunden'' wurde mir unterstellt, ich würde Drogen nehmen. Bis heute höre ich Dinge über mich, die mich manchmal zum lachen bringen (z.B dass ich schwanger bin) und andere, die mich noch immer ein wenig nerven, aber worüber ich auch versuche zu lachen. Selbst hier auf meinem Blog bekomme ich manchmal Kommentare, die ich nicht veröffentliche, weil sie unter die Gürtellinie gehen! Fakt ist aber, man kann nicht glücklich durchs Leben zu gehen, ohne irgendwo anzuecken. Wenn man das verstanden hat, ist man schon ziemlich weit. 

Man muss sich auch nicht für jeden Mist rechtfertigen. Natürlich bei seinem Arbeitgeber, wenn man zu spät kommt, das meine ich nicht. Aber wenn der Nachbar meint, in deinem Müll zu wühlen, weil er meint gesehen zu haben, dass du Plastik im Biomüll versenkst, ist das zuviel. In solchen Fällen hilft es nur, schlagfertig zu sein: ,,Am besten lege ich meinen Müll bei Ihnen vor der Tür ab, dann können Sie das sortieren persönlich übernehmen!'' Wäre ein Beispiel. Wenn es um banale Dinge geht, am besten einfach weglächeln. ,,Ich habe gehört, du bist eine Schlampe!'' - ,,Ja, eine von der ganz schlimmen Sorte.'' Mit einem Augenzwinkern nimmt das den Hatern die Luft aus den Segeln. Keiner rechnet damit, dass dir ihr Gerede egal ist. Und selbst wenn es nicht so ist, lass dir nicht anmerken, dass es dich belastet.

Das Gerede der Menschen ändert nichts in Deinem Leben. Menschen, die dich gern haben, interessiert das Gerede der Leute nicht - sie machen sich ein eigenes Bild von Dir! Und welche, die meinen, sie müssten auf diese Leute hören, haben in eurem Leben absolut nichts verloren. Ich wiederhole: Man wird nie glücklich sein, ohne irgendwo anzuecken. Wir leben nunmal in einer Gesellschaft, in der viel geredet wird - das war vielleicht schon immer so. Aber es ändert nichts an unserem Leben, weder positiv noch negativ. Mir wurde von meiner Mutter damals gesagt: ,, Vetraue niemanden irgendwas an, sonst machst du dich angreifbar.'' Nach diesem Motto habe ich jahrelang gelebt, doch angegriffen wurde ich trotzdem. Heute bin ich einfach immer ehrlich und auch ziemlich offen, wie hier auf meinem Blog. Angegriffen werde ich noch immer ab und zu, aber mittlerweile bin ich abgehärtet und mir ist egal, wer irgendwas über mich sagt. Ob es nun wahr oder gelogen ist, wen kümmert's?

Zumal jeder Mensch seine eigene Meinung davon hat, wie man zu leben hat. Wenn jemanden deine bunten Taschen nicht gefallen, ist das sein Problem. Wenn jemand eure laute Lache nicht mag, hat er Pech gehabt. Und wenn ihr Bock habt, kurze Kleidchen anzuziehen, dann zieht ihr sie an weil das euer Leben ist und ihr alt genug seid, zu entscheiden, wie ihr es leben wollt. Ist das Leben der Menschen, die über euch reden, so viel besser? Meistens ist das Gegenteil der Fall. Sie beneiden euch, deshalb lästern sie und machen euch das Leben schwer. Lasst dies nicht zu und bleibt die Person, die ihr sein wollt und verändert euch bloß nicht für andere Menschen. Das macht auf die Dauer nur unglücklich, selbst wenn es die eigenen Eltern sind, die euch sagen wollen, wie ein glückliches Leben auszusehen hat.

Ich habe eine Freundin die sich von ihrer Mutter distanziert hat, weil diese nicht verstehen kann, warum sie statt zu heiraten eine Weltreise macht und Kindern in Entwicklungsländern hilft. Eine andere Mutter von einer Bekannten den Kontakt mit ihr abgebrochen, weil sie statt Karriere zu machen wie sie, geheiratet hat und Hausfrau ist. Fakt ist, dass beide Frauen ihr eigenes Leben in die Hand genommen haben und außer Acht gelassen haben, was ihre Mütter gern gehabt hätten. Um ehrlich zu sein verstehe ich auch nicht, wie Eltern ein Kind in die Welt setzen, um es so zu biegen, wie sie es gern selbst hätten. Man schenkt dem Menschen das Leben und versucht ihm Werte auf den Weg zu geben, aber doch nicht um das Kind wie eine Marionette zu steuern. Solche ''Eltern'' hätten sich lieber einen Hund zulegen sollen, doch - Überraschung - selbst der hat einen eigenen Charakter. 

Einen eigenen Willen und eine eigene Vorstellung von dem zu haben, wie man leben will, ist nicht schlecht: Im Gegenteil. Ihr seid angekommen, herzlichen Glückwunsch! Lasst euch nicht bremsen von Menschen, die über euch reden oder euch Steine in den Weg legen. Selbst wenn ihr Fehler macht, gehören sie euch und sind genauso wertvoll in eurem Leben, wie eure Erfolge. Ich hoffe, ich konnte einigen von euch da draußen Mut machen, da ich immer wieder von Leserinnen höre, die bestimmte Sorgen haben. Falls auch ihr einen Artikelwunsch zu einem bestimmten Thema habt, schreibt mir gern in die Kommentare oder eine Email :) Alles Liebe, Eure Selin

Wie ich zum Hund kam + lernt Jule kennen

Hey meine Lieben! Ich muss mich entschuldigen, dass ich mich jetzt etwas länger nicht bei euch gemeldet habe. Nachdem ich einen TAG veröffentlicht habe, der bei einigen falsch rüberkam, möchte ich dies gerne kurz klarstellen. Die Rede war davon, dass ich aktuell nicht arbeite und tatsächlich nichts gegen diesen Zustand habe und ihn genieße. Ich erntete viel Kritik,  teilweise sehr beleidigende, aber ehrlich gesagt auch zurecht. Ich habe es hier aussehen lassen, als würde ich den ganzen Tag Serien schauen und Nägel lackieren, was natürlich nicht so ist. Ich habe seit meinem 16. Lebensjahr drchgehend gearbeitet und dies immer gern getan - viel lieber, als in die Schule zu gehen. Ich war immer produktiv und konnte nie lange stillsitzen. In der letzten Zeit habe ich jedoch gemerkt, wie mir mein eigenes Leben zuwider wurde. Ich arbeitete in einem Designerladen, shoppte den ganzen Tag online und hatte ohnehin nichts im Kopf als Schminke und Kleidung - fast nichts, jedenfalls. Dieser Mensch wollte ich nie sein, doch ich habe gemerkt wie mich mein Arbeitsumfeld dahingehend zusätzlich negativ beeinflusst hat.


Mein Mann hatte dann die Idee, mir einen Hund zu kaufen. Ich habe mir immer einen Hund gewünscht, wusste jedoch wie viel Verantwortung das bedeuten würde, also zögerte ich eine Weile. Jedoch kündigte meinen Job, denn ich wollte mich erstmal neu in meinem Leben orientieren. Wie schwer das sein würde, wurde mir erst bewusst, als ich mit anderen darüber sprach. ,,Also mir ist wichtig, wie ich rumlaufe. Öko ist teuer und Kälber werden eh gegessen.'', sagten meine Freunde. Wie einige von euch sicherlich wissen, habe ich eine Zeit lang vegetarisch, meist vegan, gelebt. Heute esse ich nur noch 1x die Woche etwas mit Fleisch, wenn überhaupt. Das schlechte Gewissen schmeckt nämlich nicht. Und überhaupt ist das Umweltbewusstsein so dermaßen bei mir gewachsen, dass ich es meistens nicht einmal mehr über's Herz bringe, mir von Billig-Ketten Kleidung zu kaufen oder gar Lederwaren. Ich kaufe schon lange nicht mehr so, wie ich es einst tat. Lederschuhe zu verkaufen passte demnach nicht mehr so wirklich in mein Leben. Verkaufen auch nicht. Was aber plötzlich in mein Leben passte, war ein kleines Wesen, um das ich mich kümmern wollte. So entwickelte sich der einstige Wunsch zum Plan und das Projekt Jule war geboren.


Wie durch Zufall kam an dem Tag ein Pärchen mit Mops in den Laden, wo ich gearbeitet hatte und ich hatte mich auf den ersten Blick in das schöne Tier verliebt. Da mein Mann immer Mopsliebhaber war, kam für uns kein anderer Hund in Frage. Der Mops hatte eine Nase, war relativ schlank von der Statur und das, was man einen Retro Mops bezeichnet. Ich fragte, woher sie ihn hatten, und geriet somit an meine wundervolle Züchterin. Sie hat uns bei sich Zuhause eingeladen und man merkte sofort die Wärme, die ihr Haus ausstrahlte. Dort wohnten einige Möpse, die bereits zu alt waren für die Zucht, und die sie liebevoll Zuhause alt werden ließ. Alle Hunde machten einen glücklichen Eindruck und all das gab uns die Sicherheit, an eine gute Züchterin geraten zu sein. Sie kündigte uns einen Wurf zum Anfang nächsten Jahres an und wir waren beide sicher, dass wir einen Mops aus dem nächsten Wurf haben wollten. Nun ist 2018 und vor einigen Tagen nach einigen Besuchen durften wir unsere Mopsdame endlich mit Nachhause nehmen.


Sie war von Anfang an sehr ruhig und schüchtern und brauchte erstmal einen Tag, um selbstbewusst durch die Wohnung laufen zu können. Ich versuchte ihr liebevoll klarzumachen wo ihr Wasser und wo ihr Korb steht, was sie sofort begriff - erstaunlicherweise! Wenn sie von nun an Durst hatte, lief sie eigenständig zur Küche und wenn sie müde wurde, ging sie in ihr Körbchen. Was mich aber am aller meisten erstaunte war, dass sie die Nächte ab Tag eins durchschlief und weder Pipi noch Stuhlgang vorzufinden war. Nach 2 Tagen ist nun auch am Tag schon fast stubenrein. Sie lernt unglaublich schnell und macht mir die Erziehung somit super einfach. Sie knabbert an nichts, was sie nicht darf und beschäftigt sich nur mit ihrem eigenen Spielzeug. Ich glaube, mehr Glück hätte ich mit meinem Mädchen nicht haben können. Ich liebe sie, wie ich es mir nie hätte vorstellen können.


Heute war ich das erste Mal mit ihr beim Tierarzt, weil ihre Krallen zu lang waren und ihre Analdrüsen verstopft waren, was sie ziemlich gejuckt hat. Das merkt man daran, dass sie beim sitzen immer durch die Gegend rutscht. Selbst als ihr die bei der Tierärztin geleert wurden, hat sie keinen Mucks gemacht. Nur ihre Zähne, die zeigt sie nicht gern. Ich habe mal gelesen, Möpse hätten ihre Unschuld im Rachen versteckt, darüber musste ich schmunzeln. Das liegt aber daran, dass man ihr damit die Nase zudrückt, sagte die Tierärztin. Jule bekam für ihre Tapferkeit ein Leckerlie und schläft nun wieder ausgelassen auf dem Sofa neben mir. Möpse lieben nämlich ihre Nähe zum Mensch.


Ich hoffe, euch hat meine kleine Geschichte zu Jule gefallen und falls ihr Interesse an Hunde Artikel habt, dann sagt mir doch gern bescheid und ich schreibe euch mehr über mein neues Leben mit Jule. Mich freut es natürlich, wenn ihr diese Artikel auch mögt. In der Zukunft möchte ich generell mehr über verschiedene Themen schreiben und euch eventuell auch ein wenig zu nachhaltiger recycelter Mode motivieren in Form von OOTD's. Bis dahin wünsche ich euch aber noch einen wunderschönen Abend und hoffe, ihr besucht mich morgen wieder hier auf meinem Blog. Eure Selin :)

Frühlingsgefühle

spring styles

Hey meine Lieben! Jetzt wo seit Tagen bei uns die Sonne scheint, bekomme ich wieder richtig Lust auf den Frühling, geht es euch da auch so? Ohnehin liebe ich den Frühling und statistisch hatte ich im Frühling die meisten Dates. Und auch jetzt steht es mir wieder danach, mir meinen Mann zu schnappen und mich mit ihm romantisch draußen in ein Café zu setzen. Er gibt mir seine Jacke, weil es noch ein wenig fröstelt doch die Sonne wärmt uns sanft den Rücken, lässt erahnen wie schön warm der Sommer wird. Anders als 2017 habe ich 2018 wieder richtig Lust auf feminine Styles und Pastell-Farben! Außerdem liebe ich den Trend, der sich seit einiger Zeit hält: Hemd-Kleider! Überhaupt Hemden und Blusen, weil man sie super zur Jeans und Lederjacke kombinieren kann. Was ich für die kommende Jahreszeit noch unbedingt brauche, ist eine süße Bonbon Rosa Tasche für den Alltag, ähnlich wie die auf meiner Collage von Dolce & Gabanna (mein Lieblingsdesigner Label!) Ich weiß, ich bin wieder ziemlich früh dran aber sobald es in den Läden die ersten Teile der neuen Saison gibt, bin ich sofort Feuer und Flamme. Freut ihr euch auch schon so auf den Frühling? Habt ihr schon Styling Ideen?